Ich begleite Menschen im Abschied von ihren Tieren. Nicht, weil ich Antworten habe – sondern weil ich weiß, wie wichtig es ist,
in dieser Zeit nicht allein zu sein. Tiere sind für viele mehr als Begleiter.
Sie sind Familie, Halt, Alltag, Herz.
Wenn sie gehen, hinterlassen sie Lücken, für die es oft wenig Raum gibt.
Fell & Abschied ist aus diesem Wissen entstanden.
Meine Haltung
Ich glaube nicht an richtige oder falsche Trauer.
Und nicht daran, dass die Größe eines Tieres etwas über die Tiefe der Beziehung sagt. Ob Maus, Huhn, Katze, Hund oder Pferd – jede Beziehung zählt. Und jede Trauer ist echt. Ich arbeite ruhig, zugewandt und mit klaren Grenzen. Ohne Druck. Ohne Erwartungen. Ohne Bewertung.
Warum ich das tue
Tiere sind für mich Familie. Nicht im übertragenen Sinn – sondern im echten Leben. Sie sind Teil des Alltags, Teil von Entscheidungen, Teil dessen, wer man ist. Und jedes Mal, wenn eines geht, nimmt es ein Stück von mir mit. Ein Stück Leben. Ein Stück Gewohnheit. Ein Stück Herz.
Ich habe Hunde, Katzen und Hühner verabschieden müssen.
Jedes Mal anders. Und doch jedes Mal gleich tief.
Was bleibt, ist nicht nur Trauer. Es ist Liebe, die keinen Platz mehr findet
und trotzdem da ist.
Fell & Abschied ist aus genau diesem Gefühl entstanden.
Aus dem Wunsch, dass Abschied weich sein darf.
Dass Erinnerung lebendig bleiben kann.
Und dass niemand das Gefühl haben muss, alleine zu sein.
Ich tue das, weil ich weiß, wie sehr Tiere uns prägen.
Und wie wichtig es ist, dass auch ihr Gehen ernst genommen wird.
