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Zwischen den Tagen


Leo
Januar 2009 – Februar 2021 Fünf Jahre ohne dich. Und es fühlt sich immer noch nicht richtig an. Leo, du warst schon da, bevor es die Tierbetreuung gab. Du warst kein „Bestandteil“ – du warst der Anfang. Als alles wuchs, bist du nicht einfach mitgelaufen. Du hast mitgeführt. Und ich bin sicher, du warst überzeugt, es sei dein Laden. Aber unser Weg begann nicht leicht. Als Junghund warst du schwer krank. Wo andere durch Wiesen tobten, waren wir in der Tierklinik. Untersuchungen

Silke
23. Feb.


Charly
Dezember 1996 – Februar 2007 Charly, du warst mein erster eigener Hund. Und damit warst du der Anfang von allem. Mit dir begann eine Bindung, auf die mich niemand vorbereitet hatte. So tief. So wild. So ungeordnet. Und so echt. Du warst ein Berner durch und durch. Groß. Lustig. Chaotisch. Voller Leben. Du hast alles durcheinandergebracht und genau dadurch etwas in mir geöffnet, das vorher noch keinen Namen hatte. Mit dir wurde mein Leben lauter. Lebendiger. Unberechenbarer. D

Silke
9. Feb.


Boomer
Oktober 1998 – Februar 2009 Boomer war unser zweiter Hund. Und Boomer war überzeugt davon, dass Regeln eher so unverbindliche Vorschläge sind. Auch er war ein Berner – aber bitte ohne Bedienungsanleitung. Boomer hatte Charakter. Meinung. Und einen sehr ausgeprägten Sinn dafür, was ihm gerade passte. Mit den Jahren wurde er nicht milder. Im Gegenteil. Je oller, je doller –Boomer war der lebende Beweis dafür, dass Alter durchaus kreative Energie freisetzen kann. Als er später

Silke
8. Feb.


Hugo
März 2016 – Januar 2026 Hugo war mein Schatten. Und er war der absolute Gute-Laune-Hund. So einzigartig, dass man ihn nicht erklären kann. Man musste ihn erleben. Wo ich war, war auch er. Nicht aus Gewohnheit, sondern aus tiefer Verbundenheit. Er suchte Nähe, liebte Menschen, wollte dabei sein. Immer. Hugo hatte diese besondere Art, Räume heller zu machen. Nicht laut. Nicht aufdringlich. Einfach durch sein Dasein. Ein Blick von ihm reichte oft schon, und irgendetwas wurde lei

Silke
28. Jan.
Was ich dir noch sagen wollte
Manchmal kommen die Worte erst, wenn ein Tier schon gegangen ist. Wenn es keine Gelegenheit mehr gibt, sie laut auszusprechen. Diese Kategorie ist für genau diese Worte gedacht. Für alles, was offen geblieben ist. Für Dank. Für Schuld. Für Liebe. Für Sätze, die man seinem Tier nie gesagt hat –oder nicht so, wie man es heute gern würde. Hier dürfen Briefe entstehen. Gedanken. Einzelne Sätze. Ungeordnet, roh oder ganz leise. Wenn du deinem Tier noch etwas sagen möchtest und die

Silke
28. Jan.
Mit Kindern durch diese Zeit
Wenn ein Tier stirbt, trauern Kinder auf ihre eigene Weise. Oft direkter. Oft klarer. Und manchmal in Wellen, die Erwachsene überraschen. Diese Kategorie ist für genau diese Zeit gedacht. Für Gespräche, Fragen und Momente, wenn Kinder ein Tier vermissen und Erwachsene selbst noch Halt suchen. Hier geht es nicht darum, Kinder zu schützen, sondern sie ernst zu nehmen . Mit ehrlichen Worten. Mit Raum für Gefühle. Mit Antworten, die nicht alles erklären müssen. Die Texte hier ric

Silke
28. Jan.
Für zuhause
Wenn ein Tier gegangen ist, endet die Trauer nicht an der Tür. Sie geht mit in den Alltag. In Gewohnheiten. In Räume. In kleine, unscheinbare Momente. Diese Kategorie ist für alles gedacht, was zuhause Halt geben kann , wenn ein Tier fehlt. Hier findest du Gedanken, kleine Rituale und leise Anregungen für den Alltag nach dem Abschied. Nichts, was „richtig“ gemacht werden muss. Nichts, was heilen oder lösen soll. Manches ist einfach eine Idee. Manches ein Gedanke zum Mitnehmen

Silke
28. Jan.
In Erinnerung an …
Diese Kategorie ist ein Ort für Erinnerung. Für Tiere, die gegangen sind – und doch geblieben. Hier dürfen Namen stehen. Geschichten. Eigenheiten. Kleine Begebenheiten aus einem gemeinsamen Leben. Es geht nicht darum, wie ein Tier gestorben ist. Sondern darum, wie es gelebt hat . Was es war. Was es begleitet hat. Und was von ihm geblieben ist. Texte in dieser Kategorie dürfen kurz sein oder lang. Ein paar Zeilen. Ein ganzer Weg. Eine Erinnerung, die sich immer wieder meldet.

Silke
28. Jan.
Zwischen den Tagen
Es gibt eine Zeit, die keinen Namen hat. Sie beginnt, wenn ein Tier geht –und endet nicht einfach, nur weil der Alltag weiterläuft. Man steht morgens auf und merkt erst beim zweiten Schritt, dass etwas fehlt. Ein Geräusch. Ein Gewicht. Ein Blick. Diese Zeit ist kein Anfang mehr und noch kein Danach. Sie liegt dazwischen. Dieser Blog ist für genau diesen Raum entstanden. Zwischen den Tagen sammelt Texte über den Abschied von Tieren. Über Trauer, die nicht laut ist. Über Bindun

Silke
26. Jan.
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