Hugo
- Silke

- 28. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
März 2016 – Januar 2026
Hugo war mein Schatten. Und er war der absolute Gute-Laune-Hund. So einzigartig, dass man ihn nicht erklären kann. Man musste ihn erleben.

Wo ich war, war auch er. Nicht aus Gewohnheit, sondern aus tiefer Verbundenheit. Er suchte Nähe, liebte Menschen, wollte dabei sein. Immer.
Hugo hatte diese besondere Art, Räume heller zu machen. Nicht laut. Nicht aufdringlich. Einfach durch sein Dasein. Ein Blick von ihm reichte oft schon, und irgendetwas wurde leichter.
Er war ein Mama-Hund durch und durch. Aufmerksam. Behütend. Mit einem Herzen, das weit offen war. Mein Schatten –aber einer, der Wärme gebracht hat.
Ballspielen hat er geliebt. Diese Freude in ihm, wenn der Ball flog. Dieses ehrliche Nochmal ?

Und wenn nicht, dann war auch das gut. Hugo war zufrieden mit dem, was gerade war.
Andere Hunde hat er gern beobachtet. Ruhig. Mit Abstand. So, als würde er die Welt erst einmal anschauen, bevor er sich entschied, wie nah er sein wollte.
Und sein Schwanz wedelte immer. Wirklich immer. Bis zum Schluss. Ein ständiges Zeichen von Lebensfreude. Von Verbundenheit. Von Ja.
Hugo ist in meinen Armen eingeschlafen. Ganz nah. Dort, wo er immer sein wollte. Gehalten. Geliebt. Geborgen.
Jetzt fehlt sein Körper. Aber nicht seine Leichtigkeit. Nicht seine Freundlichkeit. Nicht dieses sonnige Wesen, das er war.
Danke, Hugo.
Danke für deine Nähe.
Danke für deine gute Laune.
Danke für dein Vertrauen.
Danke für jeden Tag, den du hier warst.
Danke für die Zeit, die du mit mir geteilt hast. Für all die kleinen Momente, die mein Leben heller gemacht haben.
Du warst mein Schatten. Du warst mein Sonnenschein.
Ein Teil von mir – für immer.
Silke
Fell & Abschied – Zwischen den Tagen




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